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Mobile Gartenbahn: Umbau einer Playmobil Dampf-Lok

Umfrüstung und Digitalisierung einer Playmobil-Lok auf Akkubetrieb mit Funkfernsteuerung

Konzept

Einbau eines Akku im Dampfkessel. Einbau eines Ein-Aus-Schalters als Hauptschalter auf der Kesselseite um den Funkempfänger und Fahrregler vom Akku zu trennen. Einbau eines Funk-Empfängers unter dem Dach des Führerstandes. Ersatz des Front-Glühbirnchens durch eine LED, die immer brennt, wenn der Hauptschalter eingeschaltet ist (Vorwiderstand der LED: 2.2 kOhm).

Der Fahrregler PIKO 3540, bestehend aus Regler/Empänger, Schalter und Fernsteuerung

Fahrregler und Schalter    Sender

Den Fahrregler links - wie angeliefert - habe ich nicht verwendet, sondern die grau-weissen Litzendrähte direkt über den Hauptschalter mit dem Akku verbunden.Die gelb-braunen Litzen gehen zum Motoranschluss. Rechtes Bild: Der Sender in Form eines Auto-Türsenders hat eine Reichweite von 10-30m, je nach dem. Damit er gut funktioniert, sollte man die Lok sehen können.

Die fertige Dampflok mit Hauptschalter am Kessel-Rand. Der Emüfänger verschwindet unter der Dachwölbung.
Dampflok und Hauptschalter

Dampflok ohne Dach mit Funk-Regler. Der Regler wurde auf einen Einsatz geschraubt. Die Konstruktion des Rahmens wurde mit dem 3D-Drucker hergestellt. Litzen orange-braun gehen zum Hauptschalter bzw. Akku, rot-schwarz zum Motor. Die Lichtanschlüsse wurden nicht verwendet.
Funkregler eingebaut

Der Akku
3-zelliger LiPo-Akku für Motorspannung 12V. LiPo-Akkus zeichnen sich durch sehr geringe Selbstendladung bei Lagerung aus. Sie verlieren nur 1% der Ladung/Monat.
Z.B.  www.hobby-shop.ch .    Akku Team Orion LiPo 1300 3S 11.1V    1300 Ah, 3 Zellen, Lithium Polymer, Nennspannung 11.1V, Preislage CHF 34.00.
1300 mAh Kapazität ist für die Playmobil-Lok ausreichend für einen langen Spielnachmittag.Beim Kauf des Akkus sollte man sich gleich einen zur Anschlussbuchse des Akkus passenden verpolsicheren Stecker mit Anschlussdrähten mitdazukaufen, um den Akku steckbar mit Hauptschalter und Regler verbinden zu können. Für die Unterbringung des Akkus im Kessel musste ein Querspant mit dem Frässchleifer mit einem Zapfenfräser ausgehöhlt werden.

Ladegerät für den Akku
Ich bevorzuge geringe Ladeströme zur Schonung des Akkus, d.h. für einen Akku mit 1300mAh Kapazität ist für mich ein Ladestrom von 700 bis 900mA ideal. Das ergibt eine Ladezeit von 2h. Schnelladungen sind nicht gut für die Lebensdauer des Akkus, d.h. Ladegeräte mit höheren Ladeströmen von 1-3A würde ich vermeiden.
Z.B.  www.hobby-shop.ch .    Carson: Expert Charger LiPo Compact 900mAh

Überwachung der Zellenspannung im Betrieb
Zur Überwachung des LiPo-Akkus sollte man am Ladestecker während des Betriebs einen LIPO-Checker anschliessen. Er gibt ein akustisches Warnsignal, wenn eine der 3 Zellen Unterspannung hat. Der LiPo-Checker misst die 3 Zellenspannungen und zeigt diese zyklisch an. Er wird im Führerstand verstaut. Als Schwellspannung für Alarm bei Unterspannung habe ich 3.6V je Zelle eingestellt. Der Checker ist eine Vorsichtsmassnahme, weil LiPo-Akkus Zellen-Unterspannung ganz schlecht vertragen.

LiPo-Checker    Z.B. Conrad    1511388 2IN1 LIPO-CHECKER & LOW VOLTAGE ALARM
LiPo-Checker

Verlängerungskabel zum Aufladen des Akkus
Das 4-adrige Lade-Anschlusskabel am Akku ist so kurz, dass man den Akku zum Aufladen aus dem Modell nehmen muss. Da dies beim Einbau im Kessel nicht einfach möglich ist, braucht es ein Verlängerungskabel für die Auflasung und auch für den LiPo-Checker im Betrieb. Solche Kabel für 3-zellige Akkus habe ich gefunden bei:  www.rc-shop-kessler.ch     Ladekabel Verlängerung – 3S JST XH(F)-XH(M) – 300mm
        Bestellnr: HRC9162XX3
Kontrolle des Kabels zur Sicherheit, um einem Kurzschluss am Ladegerät vorzubeugen:
Anfang und Ende zusammenstecken. Die Drahtfarben bei Stecker und Buchse müssen sich je entsprechen.

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